05.02.2014

Arbeitslosigkeit in der Region MĂŒnchen 2014

Die Region MĂŒnchen hat aufgrund Ihres Standortvorteils in Deutschland und Ihrer seit Dekaden guten Wirtschaftsstruktur eine nachweislich geringe Arbeitslosenquote. Ein Vergleich mit der Bundeshauptstadt Berlin verdeutlicht dies, dort ist die Arbeitslosenquote mehr als doppelt so hoch, MĂŒnchen rangiert mit einem Wert von 5,2% (Stand Januar 2014) auf einem hervorragenden Platz im Bundesdurchschnitt.

Lage der deutschen Wirtschaft

SĂ€mtliche Forscher und Wirtschaftsbarometer sagen der deutschen Wirtschaft ein starkes Jahr 2014 voraus. Der wirtschaftliche Aufschwung ist sowohl in der Region MĂŒnchen, als auch in Bayern und ganz Deutschland nach wie vor zu spĂŒren und spiegelt sich auch in nackten Zahlen wieder. Sowohl das Deutsche Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung als auch der Bundesverband Deutscher Banken prognostizieren einen Wirtschaftszuwachs von knapp 2 Prozent. All diese Tendenzen und Zahlen deuten auf eine bundesweite RekordbeschĂ€ftigung hin.

Problem Zuwanderung auch in MĂŒnchen

Trotz der durchweg positiven Vorzeichen fĂŒr die Wirtschaft, ist trotzdem nicht von einer StabilitĂ€t bei den Arbeitslosenzahlen auszugehen. Auch im sĂŒddeutschen Raum gehen die Experten davon aus, dass die Arbeitslosenzahlen in der ersten JahreshĂ€lfte 2014 ansteigen werden.

Grund dafĂŒr ist unter anderem die deutsche Zuwanderungspolitik, die in hoher Zuwanderung vor allem aus dem osteuropĂ€ischen Raum resultiert. Immer mehr Menschen drĂ€ngen auf den Arbeitsmarkt und fĂŒhren – trotz der bereits angesprochenen zu erwartenden RekordbeschĂ€ftigung – zu einem prognostizierten Anstieg der Arbeitslosenzahlen.

Ausblick fĂŒr die Region MĂŒnchen 2014

Auch die Region MĂŒnchen wird von dieser Entwicklung nicht verschont bleiben, kann aber aufgrund Ihres Standortvorteils einige TrĂŒmpfe ausspielen. Vor allem die Automobilbranche in und um MĂŒnchens SpeckgĂŒrtel ist nach wie vor auf qualifizierte Facharbeiter angewiesen. Außerdem zeichnet sich in MĂŒnchen eine immer stĂ€rker werdende Dichte von Firmen ab, die sich auf neue Medien spezialisieren und ebenfalls ihren Personalbedarf decken mĂŒssen. Auch ist der Lifestyle-Faktor in MĂŒnchen ungebrochen – alleine ein Blick auf den Mietspiegel und die Knappheit an Wohnraum sind ein eindeutiger Beweis hierfĂŒr. Der dadurch entstandene und anhaltende Bauboom gibt außerdem der Baubranche einen weiteren Schub und fördert die Nachfrage nach ArbeitskrĂ€ften.

Fazit

Im Vergleich zu anderen (sĂŒd-)deutschen GroßstĂ€dten hat die Stadt und der Großraum MĂŒnchen eine hervorragende BeschĂ€ftigungsbilanz. Trotz all dieser positiven Tendenzen gilt es aber, auch stets einen Blick ĂŒber den Tellerrand hinaus zu werfen. Die immer noch nicht ĂŒberstandene Finanzkrise in der Eurozone ist ein Risikofaktor, durch den die Konjunkturfundamente ins Wackeln geraten können.